Der Lenker vom Taxi 758 (E.H.E.) war am 18. Juni 2019 um 13.27 Uhr für UBER am Europark eingeloggt. Selbstverständlich verfügen wir über die entsprechende Beweiswürdigung.

Somit haben wir uns von dem Lenker mit sofortiger Wirkung getrennt, die Grundlage hierfür ist in der BFDO (Betriebs-, Funk- und Disziplinarordnung) unter I. Allgemeine Bestimmungen, Abs. 6 bestimmt.

Die Salzburger Taxiunternehmer und deren Lenker/innen dürfen sich nunmehr bei dieser Art von „netten Kollegen“ bedanken, dass UBER auch in Salzburg einen Probebetrieb starten hat können.  Bei 81-11 wird dieser Herr für längere Zeit (wenn überhaupt noch) nicht mehr tätig sein können. ……Und das ist gut so!

Wie bereits mehrmals erwähnt, auch in diesem Fall, sind es wiederum die „eigenen Leute“, welche unerwünschte Konkurrenten den Einstieg in die Personenbeförderung erleichtern und nicht bedenken, was die möglichen Auswirkungen davon sein können. Also wie schon so oft in der Vergangenheit, mehr oder weniger alles „HAUSGEMACHT“. Die Lenker, welche mit dem Taxifahrzeug für Uber tätig sind, halten sich auch mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an den verbindlich verordneten Taxitarif. Uber bietet Personentransporte bekanntlich weit unter dem ortsüblichen Preis an.

Das Rechtsbewusstsein so mancher Taxilenker/Innen ist eben oftmals nicht oder nur mangelhaft vorhanden!

Gratuliere!

Landesbetriebsordnung § 21 Abs. 1 schreibt unmissverständlich vor: „Taxifahrzeuge müssen durch ein gut sichtbares gelb-schwarzes Dachschild (mindestens 180 mm mal 100 mm) gekennzeichnet sein. Es darf auf der Vorderseite nur die Aufschrift „TAXI“ und auf der Rückseite nur die Aufschrift „TAXI“ oder eine Telefonnummer aufweisen.“

Herr Petru Cojocarel hatte auf der Rückseite seiner Dachleuchte jedoch das Logo von MyTaxi angebracht. Dies wurde von der Salzburger Funktaxi-Vereinigung beanstandet und in Folge zur Anzeige gebracht. Der Rechtsvertreter von Cojocarel, Herr RA Dr. Kurt Kozak bekämpfte die Anzeige mit nachstehendem Ergebnis vom Amt für öffentliche Ordnung:

Zahl: 01/01/29914/2019/012

Betreff: Stellungnahme vom 15.05.2019 – Petru Cojocarel

Unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom 15.05.2019 zu gegenständlichem Verfahren erlaubt sich die MA 1/01 – Amt für öffentliche Ordnung mitzuteilen, dass die vorgebrachte Rechtsansicht, wonach die Verwendung der Ziffernfolge „81-11“ dem § 21 Abs. 1 LBO in der geltenden Fassung widerspreche, nicht geteilt wird und somit Ihrem Ansuchen um Veranlassung einer entsprechenden Aufforderung nicht näher getreten werden kann.

Um Kenntnisnahme darf höflich ersucht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christoph Margesin

 

Diese Entscheidung trifft natürlich unsere Einschätzung, dass nämlich die Ziffernfolge „81-11“ nicht das LOGO der Salzburger Funktaxi-Vereinigung ist, sondern schlicht und ergreifend die Telefonnummer unter welcher unsere Kunden ein Taxi bestellen können. Dass diese „81-11“ – Telefonnummer einen fast 100%igen Bekanntheitsgrad in der Stadt Salzburg hat, ist die „Ernte“ von harter Arbeit und dessen Erfolg von fast 60 Jahren! Wenn Leute wie Petru Cojocarel ihre Energie in Zukunft für die geschäftlichen Belange einsetzen würden, dann hätten sie vielleicht auch mal Erfolg im Leben!

 

 

Obwohl so schlecht steht das Taxigewerbe nach einer Umfrage gar nicht da. Wir befinden uns bezüglich Anerkennung bei den Menschen in Österreich im guten Mittelfeld. So weit so gut….

Tatsache ist, dass wir bei 81-11 im Jahresdurchschnitt täglich weit mehr als 3.000 Fahrtaufträge vermitteln und dies Großteils zur Zufriedenheit unserer Kunden! Wir stehen mit unseren Dienstleistungen an 365 Tagen, rund um die Uhr zur Verfügung. Das ist schon eine besondere Leistung, wer bietet das schon?

UNSERE LEISTUNG – IHR VORTEIL

81-11 sperrt die Vermittlung keine einzige Minute im Jahr zu, eine besondere Leistung, welche hier erbracht wird. Auch die Lenkerinnen und Lenker sind um unsere Kunden bemüht. Allerdings gibt es immer wieder Einzelne, die durch schlechte Dienstleistungen auffällig werden, wie auch in anderen Betrieben. Bei entsprechender Begründung und je nach Vorfall, trennen wir uns allerdings von solchen Lenkern, diese können sodann nicht mehr unter dem „Flaggschiff 81-11“ tätig sein.

Zu den Mängeln eines Taxilenkers gehören z.B. schlechte Kleidung, verschmutzte Taxifahrzeuge, schlechtes Benehmen im Straßenverkehr und unzureichende Freundlichkeit gegenüber unseren Kunden. Verstöße gegen die Tarifverordnung, Umwege fahren und Abzocke des Fahrgastes, werden von uns zudem bei der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht. Fälle dieser Art sind allerdings „nur“ im marginalen Bereich zu registrieren.

Die überwiegende Mehrheit unserer Taxilenker machen also täglich einen sehr guten Job, dafür sollte auch mal Anerkennung und Dank ausgesprochen werden!

Die subjektive Befindlichkeit so mancher Taxilenker/innen ist die eine Seite, die andere Seite wird jedoch durch Zahlen und Fakten belegt. Daher noch einmal die Aufforderung: NUR durch bessere Qualität kann das Taxigewerbe auch die nächsten Jahre überleben! Sei es durch einen optimalen Fuhrpark, sei es durch freundliche und hilfsbereite Lenker/Innen, und durch eine Vielfalt von Angeboten im Bereich unserer Dienstleistungen.

Wer meint, dass diese berechtigten Forderungen nicht notwendig sind und alles bleiben kann wie es ist, hat bereits verloren und wird auf dem hart umkämpften Markt keinerlei Chance mehr haben!