Tipps und Hinweise für TAXILENKER

Die erfolgreichste, effizienteste sowie kostenfreie Werbung im Taxigewerbe ist ein freundlicher und hilfsbereiter TAXILENKER!

 

Zehn Gebote für Taxilenker

 

  1. Freundlichkeit:

Freundlichkeit ist die Mutter der Dienstleistung. Freundlichkeit kann man lernen und täglich praktizieren.

 

  1. Hilfsbereitschaft:

Kleine Hilfen erhalten den Kunden. Hilfe in kleinen und größeren Notlagen binden die Kunden an 81-11.

 

  1. Verlässlichkeit:

„Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“. Das gilt besonders dann, wenn es Termine einzuhalten gilt.

 

  1. Danke sagen:

Der Auftrag vom Kunden ist keine Selbstverständlichkeit. Für ein freundliches „Dankeschön“ gibt es viele Anlässe.

 

  1. Persönlichkeit:

Wo man den Kunden namentlich kennt und begrüßt, da ruft er auch gerne wieder bei 81-11 an.

 

 

  1. Zuhören:

Hört man den Kunden aufmerksam zu, bekommt man eine Menge weiterer Informationen, welche für die problemlose Abwicklung des Fahrtauftrages wichtig sein können.

 

  1. Informationen:

Wer seinen Kunden klare Informationen gibt, findet selbst Verständnis.

 

  1. Glaubwürdigkeit:

Dienstleistung muss unauffällig, aber vollkommen sein. Nur dann ist sie für den Kunden glaubwürdig.

 

  1. Verständnis:

Ein Vorgang muss auch mit den Augen des Kunden betrachtet werden, sonst wird man „betriebsblind!“.

 

  1. Identifikation:

Man muss das persönlich vertreten können, was man im Betrieb macht. Taxilenker und Organisation als gut funktionierende Einheit!

In der Stadt Salzburg ist ein verbindlicher Tarif verordnet. Daher hat der Fahrgast das Recht, dass im Taxi gut sichtbar der Tarif abzulesen ist. Die Taxameteruhr muss also so angebracht sein, dass die zu bezahlende Tarifsumme für den Fahrgast gut sichtbar ist.

Der Fahrgast hat das Recht, ohne Aufforderung einen Zahlungsbeleg zu erhalten.

Die Taxilenker sind verpflichtet (LBO § 27) Fahrgäste auch für kurze Fahrtstrecken zu befördern. Die Freundlichkeit der Lenker sollte auch diesfalls nicht auf der Strecke bleiben. Was ein absolutes NO GO ist, wenn bei Kurzstrecken die Fahrgäste schlecht behandelt werden, die Fahrgäste „angesudert“ werden und/oder sonstige blöde Meldungen vom Lenker ausgesprochen werden. Kurze Fahrten abzulehnen, ist untersagt und geht gar nicht!

Die Lenker sind grundsätzlich verpflichtet, den kürzesten Weg zu nehmen, außer der Fahrgast hat besondere Wünsche in Bezug auf die Wegstrecke, dann ist diesem Wunsch selbstverständlich nachzukommen.

Auf Wunsch des Fahrgastes hat die Musik im Taxi leiser gestellt zu werden oder aber auch gänzlich abgestellt zu werden.

Als Frau hat man auch die Möglichkeit und das Recht, eine Lenkerin zu bestellen mit der Maßgabe, dass es zu einer längeren Wartezeit kommen kann.

Die Taxilenker sind verpflichtet, Ihnen beim Verladen von Gepäckstücken behilflich zu sein. Das Tragen der Gepäckstücke bzw. die Hilfe dazu, sollte für jeden Lenker zum gebührlich guten Service gehören.

Der Fahrgast hat zudem das Recht, im Taxi die genauen Daten des Taxiunternehmens gut sichtbar wahrnehmen zu können. Dazu gehört allenfalls das Kennzeichen des Taxis, der Name und Adresse des Taxiunternehmers.

Kommt der Fahrgast zu einem Taxistandplatz, kann er sich das Taxi aussuchen mit dem er befördert werden will. Der Fahrgast ist nicht verpflichtet, oder kann nicht angehalten werden, das erste Taxi i–n der Reihenfolge nehmen zu müssen.

 

In diesem Text werden Frauen und Männer gleichzeitig angesprochen, auf das „Gendern“ wird damit verzichtet.

November 2021

Liebe Mitglieder, Partner und LenkerInnen!

 

Auch im November möchten wir auf einige aktuelle Punkte hinweisen. Dann lasst uns gleich loslegen.

 

Unkollegialer geht es nicht, schon wieder…

Wir alle sind in einer sehr persönlichen Dienstleistungstätigkeit beschäftigt. Dass bei mancher Fahrt ein besonders gutes Vertrauensverhältnis zwischen Fahrer und Kunden entsteht und der Fahrgast den ihm sympathischen Gegenüber um seine Telefonnummer bittet, ist ein völlig normaler Vorgang. Ein Fahrer mit zufriedenen Stammgästen wird sicherlich auch allen 81-11 Kunden ein guter Dienstleister sein.

Ein jedoch unerträglicher und nicht zu tolerierender Umstand ist die Vorgangsweise einer angeschlossenen Unternehmerin, bereits bestehende langjährige Hotelkunden durch Provisionszahlungen abzuwerben. Fahrtaufträge die dann nicht durch Fahrer ihres eigenen Unternehmens durchgeführt werden können, werden dann kurzerhand in eine WhatsApp-Gruppe gestellt, in welcher sich großteils Nichtfunker befinden und somit an unserer Kollegenschaft vorbeigeleitet. Das ist ein absolut unkollegiales Verhalten gegenüber dem Verein und allen Kollegen von 81-11.

Nachdem die Unternehmerin darauf aufmerksam gemacht wurde, reagierte sie mit Unverständnis und begann seither Kollegen durch Telefonate zu verunsichern.

Es hat sich nichts geändert. Jeder kann natürlich seine Stammgäste bedienen oder bestehende Netzwerke nutzen. Nur ebendiese unkollegialen gewerbsmäßigen Fahrtenverschiebungen sind zu unterlassen. Ich denke jeder normaldenkende Unternehmer kann den Unterschied zwischen diesen grundlegend verschiedenen Arten der Auftragsweitergabe erkennen.  Wir verweisen nachdrücklich auf die Bestimmung der BFDO, III. Funkordnung, F. Fahrtenvergabe, Abs. 5 und 6.

Stell dir vor du wirst operiert und dann…

Ein weiteres Problem besteht derzeitig bei Sachtransporten für die Blutzentrale. Bei der Vermittlung der Aufträge muss dem Auftraggeber die Funknummer des beauftragten Taxis mitgeteilt werden. Nur mit der korrekten Funknummer bekommt der Lenker dann auch die zu transportierenden Blutkonserven. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, nach Erhalt des Auftrages diesen auch umgehend durchzuführen und es zu unterlassen diesen nach längerer Zeit zurückzugeben. Wird der Auftrag zurückgegeben, erhält der nachfolgende Fahrer die Blutkonserven nicht. Ich denke jeder Fahrer kann sich vorstellen, dass insbesondere bei dringenden Blutkonserven jegliche Verzögerung zu vermeiden ist. Speziell bei diesen Aufträgen ist jegliche Verzögerung oder Rückgabe zu unterlassen. Stell dir vor du liegst auf dem OP-Tisch und benötigst eine dringende Blutkonserve…NICHT AUSZUDENKEN!

In diesem Sinne hoffen wir einige störende Faktoren beseitigen zu können und die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Ein weiterer Großer Themenbereich ist das „BusTaxi“. In letzter Zeit können wir eine äußerst positive Entwicklung im Rahmen der „BusTaxi“ Aufträge beobachten bzw. vermerken. So nehmen Jugendliche, aber auch offensichtlich in der Nacht beschäftigte Personen das „BusTaxi“ wieder vermehrt in Anspruch, was für alle sehr erfreulich ist. Dieser Geschäftszweig ist eine klassische „win-win - Situation.“ Erstens wird das Geschäft der bei 81-11 angeschlossenen Taxi bereichert und zum anderen werden Fahrgäste in den Nachtstunden zu besonders günstigen Fahrpreisen mit dem Taxi (fast) nach Hause befördert. Auch ein Vorbild für andere Ballungszentren, wo diese oder eine ähnliche Art von Linienersatzverkehr bereits nachgemacht bzw. auch eingeführt wurde.

Ein großes Ersuchen an die Lenker/innen ist, die zur Abrechnung dienenden Unterlagen, umgehend im Service-Center abzugeben und nicht tagelang warten bis zur Abgabe. „BusTaxi“ können nämlich NICHT nachverrechnet werden. Die Abgabe solcher Unterlagen ist übrigens auch in der BFDO geregelt, wo bestimmt ist, dass die Unterlagen am nächsten Werktag im Service-Center abzugeben sind. Nachdem wir zudem über einen Einwurf an der Eingangstür des Service-Center verfügen, können die Abrechnungsunterlagen rund um die Uhr an 365 Tagen abgegeben werden. Das Service-Center befindet sich auch nicht irgendwo in der Botanik, sondern bekanntlich in der Bayerhamerstraße, also im Zentrum wo man jeden Tag mehrmals vorbeikommt, oder zumindest in der Nähe fährt. Also bitte……..

Erfreulich und von sehr großer Bedeutung ist die positive Entwicklung der täglichen Fahrtenvermittlungen, so sind wir bereits ein bisschen über 80% des „Normalgeschäftes“ (Zahlen von 2019 vergleichbar)angelangt. Wird sich der gewaltige Absturz bei Beginn der Pandemie in Erinnerung gerufen, dann können wir mit dem derzeitigen Stand der Geschäftsentwicklung durchaus zufrieden sein, wenngleich noch immer Luft nach oben ist.

Es ist zwar kein Trost, aber es sollte trotzdem daran erinnert werden, dass sich die Lage in anderen Branchen nicht so positiv entwickelt, geschuldet ist unsere erfreuliche Entwicklung unter anderem auch die spürbar gute Entwicklung der Gastronomie, der Nachtlokale sowie der Auslastung von den ansässigen Hotels. Selbstverständlich sind auch diese Branchen noch nicht dort, wo sie sich vor der Pandemie befunden haben. Es sind von allen Genannten viel Geduld, Ausdauer und gute Nerven erforderlich, um diese Krise halbwegs zu überstehen, Wir von 81-11 hoffen auf das Beste und wünschen uns von den Verantwortungsträgern gute sowie nachvollziehbare und praktikable Vorschriften, sodass sich die gesamte Wirtschaft auch weiterhin erholen kann und die Menschen von der Geisel „Corona“ bald befreit werden, oder zumindest das Leben wieder halbwegs normal einrichten dürfen.

Vergesst nicht, wir Taxi stehen oder fallen mit einer gut funktionierenden Wirtschaft, wir sind von dieser positiven Entwicklung nicht nur abhängig, wir werden auch in einem großen Ausmaß davon geprägt.

 

Wir wünschen Euch und Euren Lieben viel Kraft und Gesundheit!

 

Euer 81-11 - Team