Die Preisgestaltung von UBER ist für Taxi- und Mietwagenunternehmer, welche eine kaufmännische Sorgfaltspflicht zu erfüllen haben, nicht zu begreifen!

So wird zum Beispiel eine Fahrt vom Hauptbahnhof Salzburg nach Mondsee (Wegstrecke ca. 30 Km) für sage und schreibe € 25.- angeboten, diese Vorgabe hat der Durchführende selbstverständlich einzuhalten.

Von diesen € 25.- muss der beauftragte „Unternehmer“ 10% USt. und sonstige Steuern bezahlen. Zudem wird ihm von UBER von diesen € 25.- noch 25% Vermittlungsgebühr (laut UBER-Unterlagen) abgezogen. Nicht allzu schwer sich auszurechnen, um was für einen Preis der Beauftragte sodann unterwegs ist.

Aus meiner Sicht ein klassischer Fall von „Sittenwidrigkeit“, weil in vielen Fällen mit diesem vorgegebenen Preisgefüge nicht einmal die Eigenkosten abgedeckt werden können!

Frage drängst sich auf: „Wo bezahlt UBER seine Steuern für die kassierten Vermittlungsprovisionen (von 25% vom Fahrpreis)? Werden nämlich diese Steuern möglicherweise in einem anderen Land (wie z.B. Amsterdam) bezahlt, wirft die nächste Frage auf. Warum gibt es immer noch Sympathisanten für diesen amerikanischen „Fahrdienst“?

Fast nirgends ein Erfolg für UBER zu verzeichnen. So auch nicht in Wien, wonach das Handelsgericht Wien einen UBER-Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen Taxi 40 100 wegen „unlauterer Exekutionsführung“ abgewiesen hat. Auch in anderen Großstädten in Europa gibt es immer wieder massive Proteste und Probleme mit diesen Fahrdienstanbieter.

Daher immer wieder verwunderlich, warum sich überhaupt noch wer findet, für diese Dumpingpreise und zu diesen Konditionen Fahrten dieses Anbieters zu übernehmen.

Auf Dauer wahrscheinlich ein wirtschaftlicher Suizid!

 

für Vollzeit sowie Teilzeit

Erforderlich:

TAXILENKERAUSWEIS für die Stadt Salzburg

Zuverlässigkeit, Freundlichkeit sowie gutes Auftreten

GERNE auch Bewerber 50+ erwünscht!

Bewerbung mit Foto bitte ausschließlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder
schriftlich an 81-11 Dienstleistungen, Verein & Co KG, Bayerhamerstraße 31 – 5020 Salzburg

 

Der Lenker vom Taxi 758 (E.H.E.) war am 18. Juni 2019 um 13.27 Uhr für UBER am Europark eingeloggt. Selbstverständlich verfügen wir über die entsprechende Beweiswürdigung.

Somit haben wir uns von dem Lenker mit sofortiger Wirkung getrennt, die Grundlage hierfür ist in der BFDO (Betriebs-, Funk- und Disziplinarordnung) unter I. Allgemeine Bestimmungen, Abs. 6 bestimmt.

Die Salzburger Taxiunternehmer und deren Lenker/innen dürfen sich nunmehr bei dieser Art von „netten Kollegen“ bedanken, dass UBER auch in Salzburg einen Probebetrieb starten hat können.  Bei 81-11 wird dieser Herr für längere Zeit (wenn überhaupt noch) nicht mehr tätig sein können. ……Und das ist gut so!

Wie bereits mehrmals erwähnt, auch in diesem Fall, sind es wiederum die „eigenen Leute“, welche unerwünschte Konkurrenten den Einstieg in die Personenbeförderung erleichtern und nicht bedenken, was die möglichen Auswirkungen davon sein können. Also wie schon so oft in der Vergangenheit, mehr oder weniger alles „HAUSGEMACHT“. Die Lenker, welche mit dem Taxifahrzeug für Uber tätig sind, halten sich auch mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an den verbindlich verordneten Taxitarif. Uber bietet Personentransporte bekanntlich weit unter dem ortsüblichen Preis an.

Das Rechtsbewusstsein so mancher Taxilenker/Innen ist eben oftmals nicht oder nur mangelhaft vorhanden!

Gratuliere!