Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Frau Barbara Haimerl!

Eingangs möchten wir klar und deutlich festhalten, dass wir selbstverständlich die freie und offene Berichterstattung in jeglichen Medien nicht nur akzeptieren, sondern auch für erforderlich und gut heißen. Frau Barbara Haimerl hat jedoch in dem Artikel vom 21. 12. 2019 mit dem Titel: „Nach Rauswurf aus Taxi: SN-Leser schildern ihre Erfahrungen“, ein schlechtes Bild auf die gesamte Taxibranche in Salzburg geworfen, was inhaltlich nicht korrekt war und die Sorgfalt in Bezug auf die Formulierungen vermissen hat lassen. So z.B. führen Sie in den Ausführungen mehrere negativen Fällen an, ohne jedoch Datum, Zeit, Örtlichkeit und die Angabe näherer Infos zu den Taxifahrzeugen zu benennen, sodass wir nicht in der Lage sind, diesen unliebsamen Vorkommnissen (zumindest laut ihrer Schilderung und Behauptungen) nachzugehen um diese vermeintliche Vergehen auch weiter zu verfolgen.

Was uns von SALZBURG-TAXI 81-11 aber ganz besonders geärgert hat, ist der Aufruf, dass der Mitbewerber „Free Now“ noch Lenker sucht. (Gratiseinschaltung!) Diese Mitteilung hat unserer Meinung nach nichts in einem „redaktionellen Teil“ zu suchen, zumal 81-11 auch stets Lenker sucht und wir für Personalsuche unsere Zentrale und Verwaltung immer Schaltungen bei den SN durchführen lassen und dafür anständig Geld zu bezahlen haben. (Die Nachsicht über die Richtigkeit meiner Angaben dürfte für Sie ja kein Problem sein!)

Zurück zu den Vorwürfen, welche im beschriebenen Artikel erhoben werden und den Lesern der SN eine „kollektive Schuld“ des Taxigewerbes vermittelt, ist schlicht und ergreifend mit den Worten des Herrn Bundespräsidenten, Alexsander Van der Bellen festzuhalten, „so sind wir nicht!“ Alleine bei 81-11 sind ca. 340 Taxifahrzeuge angeschlossen, welche von ca. 700 Personen an 365 Tagen, rund um die Uhr bewegt werden. Wir vermitteln im Jahresdurchschnitt ca. 4.000 Fahrten TÄGLICH, an Spitzentagen werden sogar über 6.000 Fahrtenvermittlungen an einem Tag durchgeführt und von unseren Lenkerinnen und Lenkern zur Zufriedenheit der Kunden erledigt. Das ist eine besondere Leistung und Österreichweit unübertroffen…….

Außer den angeschlossenen Taxis bei 81-11, gibt es in der Stadt Salzburg zudem ca. 120 Taxifahrzeuge die entweder ohne Funk unterwegs sind oder bei kleineren Mitbewerber angeschlossen sind. Der Aufgabenbereich unserer täglich anfallenden Fahrtaufträge ist umfassend und erfordert viel Einsatz. Auch 81-11 verfügt über ein APP am neuesten Stand der Technik, wonach der Kunde auch sieht, welcher Wagen mit Angabe der Nummer kommt und wo er sich bei der Zufahrt befindet. Also auch nichts Neues am Markt. Die von Ihnen zitierte Preisangabe bei Free Now bereits im Vorfeld, entspricht nicht den gesetzlichen Bestimmungen, wenn es sich um Fahrten innerhalb des Tarifgebietes handeln würde. Bekanntlich gibt es bei uns einen vom Landeshauptmann verbindlich verordneten Taxitarif innerhalb des Tarifgebietes, welcher weder über- noch unterschritten werden darf. Dieser Tarif setzt sich aus Wegstrecke und Wartezeit zusammen, Fahrten im Tarifgebiet müssen mit eingeschalteter Taxameteruhr gefahren werden. Vorhergesagte „Pauschalbeträge“ sind daher nicht statthaft und wären strafrechtlich zu verfolgen. Dieser „verbindliche Taxitarif“ muss auch als Konsumentenschutz angesehen werden, ansonsten gewisse Taxilenker möglicherweise je nach Nachfrage von Taxis verlangen würden, was sie wollen!

Um Ihnen einen gesamten Einblick in unser Gewerbe zu ermöglichen, würden wir Sie (auch mehrere Personen der Redaktion) gerne bei uns einladen, um unsere Zentrale und den gesamten Betrieb genauer vorstellen zu dürfen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieser Einladung folgen würden, den Termin geben Sie natürlich vor.

 

Freundliche Grüße und alles Liebe und Gute im neuen Jahr 2020

Komm.-Rat Peter Tutschku

Konsulent von SALZBURG-TAXI 81-11

Offensichtlich macht es einigen Rowdys unheimlichen Spaß, im Herzen der Stadt, aber auch am Stadtrand unverantwortliche Autorennen zu veranstalten und auch durchzuführen. Nicht nur, dass diese Idioten ihr eigenes Leben, sondern auch das Leben und Gesundheit von unbeteiligten Menschen in Gefahr bringen.  Von einer Sekunde auf die andere können ganze Familien in das Unglück gestürzt werden, ein Wahnsinn und in Worte kaum zu fassen!

Die Örtlichkeiten sind mehr oder weniger bekannt, man sollte daher rigoros und unbarmherzig einschreiten. Diese Herrschaften, offensichtlich ohne jegliches Rechtsbewusstsein und ohne Gewissen, erfüllen mit ihrem Verhalten Tatbestände, welche unbedingt härter bestraft werden müssen.

Zwei Monate Führerscheinentzug, ein paar hundert Euro Strafe und die Kosten von demolierten Autos sind für viele dieser Täter nur ein „Klacks“ und schrecken daher nicht ab es wieder zu tun.

In den meisten dieser Fälle gibt es dann noch (schwer) Verletzte, welche auf Kosten der Allgemeinheit wie Spitalaufenthalt, notwendige Operationen mit anschließender Reha, erfolgen. Also auch ein volkswirtschaftlicher Schaden.

Werte Damen und Herren im Österreichischen Parlament, werter Gesetzgeber, nur exorbitante Strafen können das Bewusstsein in den Köpfen solch verantwortungslosen Trotteln ändern. Das heißt, bei solchen Taten muss der Führerschein mindestens 5 Jahre entzogen werden, Geldstrafen müssen um ein Vielfaches erhöht werden, sodass Strafen für die Täter spürbar werden. Denn wer so viel Leid über andere Menschen bringt, sollte auch entsprechend Leid verspüren und oftmals viel zu „billig“ davon kommen, wie es derzeit in zahlreichen Fällen zu beobachten ist!

Unter den Titeln: Taxler-Krise: „Situation ist katastrophal“ (Bericht vom 11.06.2019) und „Für Taxler ist trotz Krise keine Hilfe in Sicht“ (Bericht vom 12.06.2019), ist eine Darstellung gewählt, welche vermuten lässt, dass alle anderen, insbesondere die Politik, an den derzeitigen Zuständen die alleinige Schuld tragen.

Dem ist nicht so! Ein Bild in der Krone vom 11. Juni 2019, wo der Taxilenker Richard Zobler lässig im Taxi sitzend mit offenem Hemd, sodass dieser Lenker nur mit dem „Ruderleiberl“ bekleidet im Taxi sitzt, spricht an sich schon Bände. Dieser Herr Zobler regt sich auf, dass zu viele Taxis in Salzburg unterwegs sind, fährt aber trotz seiner 83 Jahre noch als Taxilenker durch die Gegend. Ob diesfalls die Zuverlässigkeit zu überprüfen ist, wäre wohl Angelegenheit der zuständigen Behörde.

Auch zu den anderen beiden gezeigten Lenkern, eine Frau und ein Herr, sei gesagt, dass Sie kein Mensch verpflichtet hat, Taxiunternehmer/in in Salzburg zu werden. Die Kurse zur Ausbildung zum Taxilenker bzw. Taxilenkerin finden mehrmals im Jahr statt und sind immer sehr gut gebucht. Nach erfolgreich bestandener Prüfung (oftmals erst nach 5 oder mehr Versuchen) ist es dann vollbracht und man wird Taxilenker/in bei einem bestehenden Taxiunternehmer. Und siehe da, es dauert in der Regel nicht sehr lange, (oftmals bereits nach wenigen Wochen) und man gründet ein Taxiunternehmen. Nachdem aber die Befähigung dazu fehlt, bedient man sich einem gewerberechtlichen Geschäftsführer. Hier bieten sich immer wieder viele Leute an, nicht selten der Bruder, der Onkel, der Vater, die Mutter usw., und auf einmal ist ein neues Taxiunternehmen geboren. Es wird auch in vielen Fällen um eine Konzession für mehrere Taxifahrzeuge angesucht, selbstverständlich – „weil meine Taxifahrzeuge, haben noch locker Platz in Salzburg““

Als im Jahre 1986 das Regulativ „Bedarfsprüfung“ vom Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig aufgehoben wurde, hatte natürlich auch einen Grund. Es waren damals unzufriedene Taxikonzessionswerber, welche diese Klage beim VfGH eingebracht haben und das Taxigewerbe im Sinne der Gewerbeausübungsfreiheit liberalisiert wurde. Kein Politiker, keine Behördenvertreter werden sich in Österreich finden, diese Entscheidung zu hinterfragen und allenfalls ein neues Regulativ zu verordnen.

Ich könnte mir über dieses Thema die Finger wund schreiben, so umfangreich ist die objektive Betrachtung dieser leidigen Angelegenheit.

FAZIT: Also mehr oder weniger alles „hausgemacht“! Das wir in der Stadt Salzburg zu wenig Standplätze bzw. Stellplätze haben, ist unbestritten. Diese Tatsache hat aber auch zwei Seiten, oder möchten Sie einen Taxistandplatz vor Ihrer Wohnung haben, wo unbelehrbare Lenker den Motor laufen lassen und auch sonst für die Verschmutzung dieser Örtlichkeit fest beitragen?

Auch dieses Fakt ist also „hausgemacht“ und kann niemanden außer unseren eigenen Leuten angelastet werden.

Vielleicht könnten sich die Herrschaften, welche immer wieder zu den verschiedensten Medien gehen und dann für solche Berichte mitverantwortlich sind überlegen, dass solche Art von Berichterstattungen alles andere als eine gute Werbung für das Taxigewerbe sind.

Vielmehr sollte diese Taxilenker/innen ihre Energie für eine bessere Dienstleistung einsetzen, zu unseren Kunden freundlich und zuvorkommend sein, anstatt diese unnötige „Suderei“ an den Tag zu legen, die das Taxigewerbe keinen Schritt nach vorne bringt, im Gegenteil, die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist alles andere als vorteilhaft.

Und vergessen Sie nicht, es hat Sie kein Mensch gebeten, Taxilenker/in in Salzburg zu werden, es war Ihre freie Entscheidung!