Ein außergewöhnliches Jahr 2020 geht nunmehr zu Ende, verbunden mit der großen Hoffnung und Erwartung, dass das kommende Jahr 2021 wieder mehr Normalität bringt und die Umsätze der Unternehmer, die Einkünfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend steigen und sich somit die wirtschaftliche Lage wieder erholt und in Folge stabilisiert.

Die letzten Monate haben ein starkes sowie spürbares Umdenken erforderlich gemacht, hat seine Spuren hinterlassen, aber trotzdem steht Weihnachten - das schönste Fest des Jahres vor der Türe.

Eigentlich sollte die Adventzeit zum Innehalten da sein, ist es aber leider in vielen Bereichen und Branchen nicht. Peter Rosegger sagte einmal:

„Es ist gut, wenn nach der stillen Zeit, wieder ein bisschen Ruhe einkehrt!“

Weihnachten sollte das Fest der Liebe und des Zusammenrückens der Menschen sein, diese Zeit lädt uns ein, die wichtigen Elemente des Lebens zu erfühlen, Freude daran zu finden und die Wertschätzung gegenüber den Mitmenschen wieder mehr in den Vordergrund zu stellen. „Peace and Love“, der Leitspruch von John Lennon ist dazu sicher eine geeignete Orientierung.

Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr, wünschen Ihnen und Ihren Lieben das Allerbeste in jeglicher Hinsicht. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen und ihr persönliches Wohlbefinden im ausreichenden Maße spürbar sein.

In diesem Sinne, schöne Feiertage und ein Glück auf für 2021

Ihr 81-11 Team

Für jene Kolleginnen und Kollegen, die nicht richtig oder nur mangelhaft informiert sind, hier eine Klarstellung aus derzeitiger Sicht:

 

 

Wie bereits mehrmals kommuniziert, wird es ab 01.01.2021 nur mehr das TAXI geben, die Mietwagen werden in das Taxigewerbe eingegliedert und somit gibt es in Österreich nur mehr ein Einheitsgewerbe – nämlich TAXI! Sofern ein Tarif verordnet ist, müssen die Taxis, wie bisher auch, mit einem Taxameter ausgestattet sein und müssen den Taxameter im jeweiligen Tarifgebiet auch verwenden! Auch wenn der Taxitarif für fernmündlich bestellte Taxis frei gewählt werden dürfte, darf jedenfalls der bestehende Taxitarif als Untergrenze nicht unterschritten werden, Somit ist ein Preisdumping ausgeschlossen, „Billigfahrten“ sind daher auch von anderen Fahrtenvermittlungen NICHT zulässig.

 

Und das ist aus heutiger Sicht die entscheidende sowie wichtige Botschaft, egal wer, jeder muss sich an die „Untergrenze“ des Taxitarifes halten (der in Geltung stehende Taxitarif!) man darf diesen Tarif -im Tarifgebiet- NICHT unterbieten.

 

Mit dieser „erkämpften“ Regelung, dürfte für „Billiganbieter“ der Taximarkt in Österreich wohl uninteressant werden. Diesbezügliche Kontrollen und erhöhte Aufmerksamkeit wird wohl die Herausforderung in naher Zukunft sein müssen, um mit entsprechenden rechtlichen Mitteln gegen mögliche Verstöße umgehend vorzugehen. Wir sind jedenfalls sensibilisiert und werden mit Sicherheit unseren Teil dieser Aufgabe erfüllen und allenfalls wird 81-11 jegliche rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen um Gesetzesbrecher zur Strecke zu bringen.

 

Zum Abschluss noch eine Klarstellung: Immer wieder fällt mir auf, dass in verschiedenen Kommentaren und geäußerten Meinungen die Ansicht vertreten wird, die „UBER-TAXI“ werden dies und werden das……. Die „UBER-TAXI“……, dazu muss klar und deutlich gesagt werden, dass UBER bei uns kein einziges Taxi oder keinen einzigen Mietwagen angemeldet hat, UBER bedient sich für ihre Vermittlungsdienste ausschließlich bestehende Taxi- und Mietwagenunternehmungen! Denkt einmal darüber nach.

 

Diese Taxiunternehmer (ab 01.01.2021) gibt es nur mehr Taxis, erhalten über die Fahrtenvermittlung UBER eine Fahrt, die EURO 10.- kostet. Dieser „Unternehmer“ bezahlt sodann die 10%ige Ust und Einkommenssteuer von dieser EURO 10.- Taxifahrt, und dann wird noch die Vermittlungsgebühr in der Höhe von 25% abgezogen!

„Unternehmer“ oder „Unterlasser“, das ist die berechtigte Frage!

Dazu kommt noch, dass dieser „großartige weltweit agierende“ Fahrtenvermittler in Österreich keine Steuern bezahlt!

 

Kommt jedoch ein kleiner Taxiunternehmer einmal in finanzielle Schwierigkeiten und bezahlt seine Steuern und Abgaben nicht zeitgerecht und ordnungsgemäß, dann wird er sofort mit Strafzahlungen und in weiterer Folge mit Exekution bedroht, bis hin, dass ihm die Insolvenz bei Gericht eröffnet wird. Da gibt es jedenfalls eine „Schieflage“, die nicht zu verstehen ist!

 

Wir, die in Österreich tätigen Taxiunternehmer und Vermttlungszentralen, werden uns zu wehren wissen und alles Mögliche auch in Zukunft unternehmen, um diese Art von „versuchter Vernichtung“ einer ganzen Branche zu verhindern. Bei über 10.000 Taxiunternehmungen mit ca. 18.000 Taxifahrzeugen, deren zahlreiche beschäftigten Lenkerinnen und Lenker werden sich gegen solche Aktionen heftig zur Wehr setzen.

Da sollten sich die verantwortlichen Entscheidungsträger, welche versucht haben, das Taxigewerbe zu ruinieren, in Zukunft „warm anziehen!“

 

Das meint Euer

Komm.-Rat Peter Tutschku

 

Salzburg, im Dezember 2020

Aufgrund von zahlreichen Interventionen bzw. Reklamationen aus vielen Bundesländern, haben die zuständigen Entscheidungsträger die gewünschte Änderung der Vertretung unserer Taxiunternehmungen gehört, wahrgenommen und auch durchgeführt. Diese nunmehr vorliegende Novellierung muss noch im Parlament in seiner nächsten Sitzung (voraussichtlich am 11.12.2020) beschlossen werden und mittels entsprechender Kundmachung in Kraft treten.

Allen Personen, welche uns unterstützt haben, sei ein großer Dank ausgesprochen, ebenfalls ein herzliches Dankeschön an die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, welche in einer einzigartigen Solidarität und beeindruckenden Zusammenhalt bewiesen haben, dass wir gemeinsam stark sind und nur dadurch etwas bewegen können. Und wir haben etwas bewegt, wie das vorläufige Ergebnis dieser Änderung beweist.

Das man es nicht allen recht machen kann, liegt in der Natur der Sache, es gibt nach wie vor „Luft nach oben“! Keiner darf nunmehr seine Hände in den Schoß legen und sich voller Zufriedenheit zurücklehnen. Weiter auf der Hut sein und die kommenden Aktivitäten von z.B. einem Weltweit agierenden Fahrtenvermittler im Fokus zu behalten, das ist die Notwendigkeit für die Zukunft!

Aber jetzt darf mal ein bisschen Freude aufkommen, die positiven Gedanken sollten in dieser Causa überwiegen. Übertriebene Emotionen, unrichtige Sachverhaltsdarstellungen sowie ungerechtfertigter Pessimismus erscheint nicht angebracht, hilft in der Sache auch nicht weiter!

Alles genau zu hinterfragen, kritische und sachlich begründete Argumente und Meinungen kundtun, -JA- selbstverständlich, aber bitte keine persönlichen Untergriffe oder gar Beleidigungen.

Redet darüber, bleibt gesund und unfallfreie Fahrten, wünscht

Euer Peter Tutschku