Information des Fachverbandes: (Stand 01.05.2020)

Die 1 Meter Abstandsregel gilt im PKW nicht – es dürfen in jeder Sitzreihe des Fahrzeuges (einschließlich der Reihe, wo der Lenker sitzt) maximal 2 Personen befördert werden.
• Für die Anzahl der Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, gilt daher:
   5-sitziges Fahrzeug: Lenker/in plus max. 3 Personen
   9-sitziges Fahrzeug mit 3 Reihen: Lenker/in plus max. 5 Personen
   9-sitziges Fahrzeug mit 4 Reihen: Lenker/in plus max. 7 Personen

 Welche Hygienemaßnahmen/Leitlinien gelten bei der Beförderung von Fahrgästen in PKWs?

• Es gilt Maskenpflicht (Mund-Nasen-Schutz) für Lenker und Fahrgäste (Ausnahme: Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann).

• Bei der Beförderung behinderter Mitmenschen muss abgewogen werden, ob das Tragen von Masken zumutbar ist.

• Der Mund-Nasen-Schutz muss von den Personen eigenverantwortlich mitgebracht werden.

 

Kann eine Familie mit 2 Kindern (also 4 Personen) in einem Taxi befördert werden?

JA – die Bestimmung, dass in jeder Sitzreihe maximal 2 Personen transportiert werden dürfen, gilt nur für Personen, die NICHT im gemeinsamen Haushalt leben.

Am Beifahrersitz kann 1 Person, auf der hinteren Sitzbank dürfen 3 Personen befördert werden.
Können Personen mit Behinderungen und deren Begleitperson (zur persönlichen Assistenz oder Betreuungsleistungen) in einem Taxi befördert werden?
JA – es dürfen in jeder Sitzreihe des Fahrzeuges (einschließlich der Reihe, wo der Lenker sitzt) maximal 2 Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, befördert werden.

Die derzeitige Situation, insbesondere in geschäftlicher Hinsicht ist äußerst angespannt. Wer hätte jemals gedacht, dass uns ein Virus befällt, welcher nicht nur einen großen Teil des Wirtschaftslebens lahmlegt, sondern zudem das normale Leben der Menschen in einem unglaublichen Ausmaß beeinträchtigt.

Besonders betroffen sind die Hotelbetriebe, die gesamte Gastronomie, das gesellschaftliche Leben ganz allgemein und dadurch auch das Taxigewerbe. Wer fährt noch mit einem Taxi, wenn Ausgangsbeschränkungen die natürlich auch unbedingt notwendig sind, wenn die Wirte zu haben und der gesamte Tourismus nicht mehr „funktioniert“? Die Fahrgäste für die Taxis sind in dieser schwierigen Zeit sehr beschränkt, die Umsätze brechen bis zu 80% weg!

Ein baldiges Abklingen dieser unangenehmen Epidemie hofft sich jeder herbei, um dann wieder in ein normales (Geschäfts)leben eintreten zu können. Es gilt in so einer schwierigen Zeit der Zusammenhalt und eine enorme Kraftanstrengung für jeden Einzelnen, verbunden mit der berechtigten Hoffnung, durch diese schwierige Zeit zu kommen.

Nachdem bereits viele Kolleginnen und Kollegen das Gewerbe aus wirtschaftlichen Gründen abmelden mussten, ersuchen wir aber diesen Schritt nur bei absoluter Notwendigkeit zu machen.

Salzburg braucht auch in dieser schwierigen Zeit die Taxis von 81-11, wenn auch nur beschränkt. Eine „gewisse Präsenz“ von Taxifahrzeugen sollte daher unbedingt aufrecht erhalten werden.

SALZBURG-TAXI 81-11 hat für seine angeschlossenen Taxiunternehmer für die Monate April und Mai 2020 die monatlichen Beiträge halbiert, ein Akt der Solidarität und Hilfe für diese schwere Zeit.

Wir hoffen zeitnah auf baldige Besserung unserer Auftragslage, wünschen Euch alles Liebe und bleibt gesund

 

Euer 81-11 Team

 

Salzburg, am 01. Mai 20/tu

Gar nicht gut ist die geplante Verschiebung der Novellierung zum Gelegenheitsverkehrsgesetz, welche ursprünglich am 1. September 2020 in Kraft treten hätte sollen. Die Verschiebung hat der Nationalrat beschlossen und das neue Gelegenheitsverkehrsgesetz wird voraussichtlich erst am 01.01.2021 in Kraft treten. Im Sinne eines fairen Wettbewerbes im der Taxibranche wäre dieser Schritt dringend notwendig! Bleibt daher zu hoffen, dass dieser neue Termin unbedingt eingehalten wird.

 Das sämtliche Lenkerinnen und Lenker, welche derzeit Mietwagen fahren und keinen Taxilenkerausweis haben entsprechend zu schulen sind und auch nach dem Gleichheitsgrundsatz eine Prüfung abzulegen haben, ist ohnedies bereits längere Zeit bekannt. Die organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung dieser Herausforderung, sollte eigentlich abgeschlossen sein.

Corona hat dem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber ab Mai sollten rasch die erforderlichen Taten folgen!