by Udo Ebner

Die Salzburger Funktaxi Vereinigung bedient sich schon seit ca. 4 Jahrzehnten der Funktechnologie zur Übermittlung von Fahrtaufträgen, welche sich grundsätzlich sehr bewährt hat.

Vor nunmehr 17 Jahren, also 1995, wurde auf den viel moderneren Datenfunk umgestellt, wodurch wir den gestiegenen Anforderungen viel besser gerecht werden konnten. Speziell die kritischen Phasen, wenn viele Fahrtaufträge in kurzer Zeit einlangen und weitergegeben werden müssen,  können seither viel effizienter bewältigt werden.

Untere anderem trägt auch die Einrichtung neuer Standplätze dazu bei, den Weg zur Kundschaft, also die Anfahrt, möglichst kurz zu halten, sowohl räumlich, als auch zeitlich.

Auf die Vorteile des Datenfunks wird an dieser Stelle nicht im Detail eingegangen. Das würde wohl eine eigene Abhandlung erfordern.  Generell kann jedoch festgestellt werden, dass nicht nur die Kundschaft, sondern auch das Fahrpersonal von dieser Einrichtung profitiert.

Der ganze Funkbetrieb läuft nach bestimmten Regeln ab, die im Lauf der Jahre bzw. Jahrzehnte immer wieder verbessert und den jeweiligen Erfordernissen angepasst (zu Neudeutsch: „evaluiert“) wurden. Die jüngste Neuerung betrifft die Einführung sogenannter Richtungsstandplätze, die zwischen 21 und 5 Uhr früh zur Verfügung stehen. Diese decken  die Randgemeinden der Stadt Salzburg ab. In der Praxis sieht das folgendermaßen aus:

Ein Fahrzeug fährt zB besetzt nach Grödig. Nach Verlassen des Stadtgebietes kann sich der Fahrer für diese Region im Datenfunk anmelden. Bei reger Nachfrage wird ein Fahrtauftrag aus diesem Gebiet sofort zugeteilt, ohne dass man vorher zu den Standplätzen Süd oder Thumegg zurückfahren muss.

Durch diese Neuerung sollten sich bei entsprechender Mitarbeit der Kolleginnen und Kollegen die Wartezeiten für unsere Kunden nochmals verringern. Auch die „Leerkilometer“ sollten weniger werden.

Die Dienstleistung von 81-11 wurde seit Bestehen immer wieder verbessert, wie schon oben angeführt. Die jüngste Neuerung wird jetzt nicht bewirken, dass bei Hochbetrieb keine Wartezeiten mehr in Kauf genommen werden müssen. Diese sollten sich aber in zumutbarem Rahmen halten und unsere Zuverlässigkeit weiter verbessern.

Unsere Kunden wissen, wenn sie bei 81-11 ein Taxi bestellen, dass dieses normalerweise in maximal 5 Minuten vor der Haustür steht. Dieses Vertrauen wurde in den vergangenen 4 Jahrzehnten aufgebaut, was teilweise oft nicht so leicht war. Diesen positiven Ruf wollen wir beibehalten und verbessern. Die Einführung der neuen Richtungsstandplätze soll dazu beitragen!

Udo Ebner