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Offener Brief an BGM Dr. Schaden Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hans Gmachl   
Dienstag, den 12. Januar 2010 um 10:47 Uhr
Offener Brief an Bürgermeister Dr. Heinz Schaden.
( Ein Weihnachtswunsch um Ruhe in Schallmoos! )


Wir wünschen uns einen Taxi-Standplatz! Es gab einen, doch dieser mußte auf Weisung des Hr. Padutsch verlegt werden.  Einige Tage später  wurde in einer Blitz Aktion des Bürgermeisters auch dieser neue Standplatz in der Virgilgasse ersatzlos  gestrichen. Soweit so schlecht. Die Taxi Innung teilte  mit, dass der Standplatz „Weisse“ ein viel frequentierter Standplatz in Salzburg war. Die Folge dieses unüberlegten Hüftschusses ist, dass Gäste beim Verlassen der Weissen in den umliegenden Strassen nach einem Taxi suchen und klarerweise sich im öffentlichen Strassenraum bewegen und auch zu hören sind.

Unser Vorschlag ist: richten Sie doch einen Taxi-Standplatz direkt vor dem Eingang des Wirtshauses in der Rupertgasse ein. Die Situation wurde vom schikanösen Hr. Padutsch noch verschlimmert indem er, in den beiden, an den Betrieb angrenzenden Seitenstraßen ein Nachtfahrverbot erlassen hat. Telefonisch gerufene Taxis dürfen nunmehr auch nicht mehr zufahren, werden sogar von der Polizei gestraft, falls sie es dennoch tun.  Sowohl der Bürgermeister als auch Stadtrat Padutsch verursachen durch ihre eigenwilligen und sonderbaren Maßnahmen weitere Belastungen für die Anrainerschaft. Dieser menschenverachtende Zynismus der beiden Stadtpolitiker, welcher mit dieser Aktion Betrieb und Nachbarschaft absichtlich gegeneinander ausspielt ist eine unfassbare Frechheit. Es ist nicht verständlich, dass der Bürgermeister trotz klammer Stadt-Kasse einen noch gut funktionierenden Betrieb in seiner Existenz-Grundlage so bedroht. Fragwürdig ist wie hier Magistratsbehörden als Instrumente der Strafe und als Druckmittel gegen unseren Betrieb und seine 40 Mitarbeiter eingesetzt werden.

Also nochmals bitte: sorgen Sie dafür, dass wieder ein Taxi Standplatz direkt vor  Die Weisse hinkommt, dort stört er niemand, denn gegenüber ist eine Parkgarage. Vielleicht ginge das Ganze auch so rasch und unbürokratisch per Anruf mit dem Chef-Handy an den zuständigen Beamten, wie damals die ersatzlose Streichung  des Standplatzes.

Es würde uns freuen, noch vor Weihnachten etwas Positives aus dem Bürgermeisterbüro zu hören. Der Glaube an kleine Wunder und ans Christkind besteht noch. Oder soll es auch in Salzburg demnächst heißen: Geschlossen wegen toter Stadt. Bitte wenden sie sich an die nächstgelegene, lustigere und besser verwaltete Umlandgemeinde.    
(Siehe Reportage SN vom 3.12.09 über Paris).

Mit den besten Grüßen aus dem adventlichen Schallmoos
Hans Gmachl, Partner und Mitarbeiter

Rupertgasse 10,   5020 Salzburg                                                    Salzburg, am 9.12.2009
 

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